Hier finden Sie die Anleitung für die perfekte Gesichtsmassage Schritt für Schritt erklärt.
 

Tägliche Bewegungen wie Lächeln, Stirnrunzeln und Kauen sind für Ihre Gesichtsmuskeln mit einer großen Anstrengung verbunden. Eine Gesichtsmassage glättet nicht nur die Struktur, sie soll durch Lösung kleinster Mikroverkrampfungen auch den Nährstofffluss wieder sicherstellen.  Tatsächlich erfreuen sich Gesichtsbehandlungen weltweit wachsender Beliebtheit. In den USA eröffnen fast täglich sogenannte „Facial Spas“, spezielle Studios, die sich ausschließlich auf Gesichtsmassage spezialisiert haben. Die Anmeldung zum nächsten Gesichtsyogakurs dürfen Sie sich ab heute aber sparen. Denn alles, was Sie für eine Gesichtsmassagemassage auf Spaniveau für zu Hause brauchen, erkläre ich Ihnen in den nächsten Zeilen.

 

  1. Bereiten Sie zunächst Ihre Haut vor

Waschen Sie Ihre Hände immer in warmem Wasser mit einer antibakteriellen Seife und binden Sie Ihre Haare zurück. So räumen Sie mögliche Keime schon von Anfang an aus dem Weg. Sie sollten auch Ihr Gesicht vor dem Massieren reinigen. Hier empfehle Ich sanften Produkte für die Gesichtswäsche. Und um das Zu-Hause-Spa Erlebnis zu vervollständigen, empfehle ich Ihr Gesicht vorher abzudämpfen. Dazu können Sie z.B. einen Topf Wasser aufkochen und sich anschließend mit dem Gesicht darüber beugen. Bedecken Sie dazu Ihren Kopf mit einem Handtuch, um den Dampf um das Gesicht zu konzentrieren. Durch den Dampf werden die Poren geweitet und jedes Produkt, das Sie auftragen, kann besser aufgenommen werden. Wer regelmäßig „dämpft“, kann auch auf Gesichtsdämpfer zurückgreifen.

 

  1. Bauen Sie die Massage in die tägliche Gesichtspflege ein

Gesichtsmassage klingt möglicherweise nach einem weiteren unnötigen (und zeitraubenden) Schritt in Ihrer Hautpflege. Aber nur zwei Minuten am Tag können dazu beitragen, Falten vorzubeugen und auch den Geist zu entspannen. Ideal ist es, sich sowohl morgens als auch abends einige Minuten für das Gesicht zu nehmen. Doch auch eine kurze Gesichtsmassage, die nur einige Male pro Woche durchgeführt wird, zeigt bereits positive Wirkungen. Planen Sie dazu einfach 3-4 Minuten mehr Zeit ein, um z.B. den Gesichtsreiniger oder die Feuchtigkeitscreme einzumassieren.

 

  1. Ihre Hände reichen aus

Ihre Finger reichen für eine gute Gesichtsmassage vollkommen aus. Natürlich können Sie aber auch je nach persönlicher Vorliebe, auf eine Reihe von „Werkzeugen“ (Nadelroller, Jadekugel Rosenquarzwalze etc.) zurückgreifen. Da nicht immer so ein Massagewerkzeug zur Verfügung steht, gehe ich bei meiner Anleitung aber nicht näher darauf ein.

 

  1. Eine Gesichtsmassage kann mehr, als Ihre Haut gut aussehen zu lassen

Wenn Sie die Haut straffer machen möchten, empfehle ich tiefe, stimulierende Bewegungen. Und wenn Ihre Haut empfindlich, zu Akne neigend oder fettig ist, rate ich das Gesicht eher sanfter Berührung und mit weniger Druck zu massieren. Einer der zusätzlichen Vorteile der Gesichtsmassage – neben der strahlenden Haut – ist die Lymphdrainage. Das Lymphsystem ist dafür verantwortlich, weiße Blutkörperchen durch den Körper zu transportieren und Giftstoffe zu beseitigen. Durch die Gesichtsmassage unterstützen Sie daher die natürlichen Reinigungsprozesse der Haut.

 

  1. Spezialprogramm für die Augenpartie

Weil die Haut um das Auge so sanft ist, verträgt sie nicht so viel Druck, wie der Rest Ihres Gesichts. Um geschwollene Augen zu lindern, empfehle ich daher sanfte Druck- und Rollbewegungen mit dem Ringfinger. Sie arbeiten dabei von den Tränenkanälen zu den äußeren Augenwinkeln. Leichte Klopfbewegungen mit der Fingerkuppe runden das Augenprogramm ab.  Diese Massage lässt sich auch wunderbar in den Büroalltag einbauen. Und wirkt nach einer Marathon-Computersitzung besonders belebend.

 

  1. Und nun zu der eigentlichen Gesichtsmassage

Anfangs können Sie sich gerne auch an dem Bild orientieren.

  1. Geben Sie eine kleine Portion Ihres Pflegeprodukts in Ihre Handflächen. Verteilen Sie dieses, auf Ihren Handinnenflächen und Fingerspitzen.
  2. Streichen Sie zunächst mit den Fingerspitzen die Stirnpartie von den Brauen bis zum Haaransatz mit sanftem Druck aus. Wiederholen Sie dies mehrmals, um den gesamten Stirnbereich abzudecken. Streichen Sie danach, ausgehend von der Stirnmitte, horizontal die Stirnpartie aus.
  3. Nun folgt die Augenpartie. Hier arbeiten Sie um das Auge herum. Dabei streichen Sie im Kreis sanft um das Auge und ergänzen die Massage durch leichtes Klopfen mit Ring- oder Mittelfinger um den Augapfel herum.
  4. Die Nasenpartie wird ausgehend von den Nasenflügeln hoch zur Nasenwurzel und wieder zurück mit den Fingerspitzen ausgestrichen.
  5. Im Anschluss daran folgt die Wangenmassage. Hier können Sie, je nach Vorliebe, entweder ebenfalls mit den Fingerkuppen arbeiten oder die Massagewirkung durch massieren mit den Fingerknöcheln verstärken. Ballen Sie dazu sanft ihre Fäuste und streichen Sie mit den Knöcheln (oder Fingerspitzen) ausgehend von der Nase in Richtung Ohren.
  6. Lassen Sie sich nun eine Ebene tiefer fallen und wiederholen Sie die gleiche Ausstreichung mithilfe der Knöchel entlang Ihre Kinnlinie. Dabei streichen Sie ausgehend von der Kinnmitte in Richtung ihrer Ohren.
  7. Die Partie um den Mund herum wird mit sanften, kreisenden Bewegungen massiert. Arbeiten Sie dabei gerne im Uhrzeigersinn aber auch entgegengesetzt.
  8. Auch die Unterseite des Kinns darf sich einer Massage erfreuen. Hier kommen wieder Ihre Knöchel zum Einsatz. Beginnen Sie unterhalb Ihres Kinns und streichen Sie mit leichtem Druck Richtung Ohren.
  9. Abgeschlossen wird die Gesichtsmassage mit einer Halsmassage. Sie beginnen dabei auf Höhe Ihres Schlüsselbeins und streichen in Richtung Kinn. Streichen Sie den Bereich mit der ganzen Handinnenfläche sanft vertikal aus.
Und nun sind Sie dran. Ob zu Hause oder im Büro, lassen Sie es sich gut gehen!

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